Demenzberatung weiterhin gesichert

Im Jahr 2012 wurde seitens des Stadtsenates einstimmig beschlossen, die Dienststelle Soziales zur Durchführung eines Pilotprojektes „Integrierte Versorgung Demenz in OÖ“ (IVDOP) zu beauftragen und den Abschluss der entsprechenden Verträge mit der ÖGKK und der Stadt Wels zu veranlassen.

Mit dem Beschluss eines Folgevertrages ist die Demenzberatung auch weiterhin in der Stadt Wels gesichert. Ziel dieser Vereinbarung ist die Sicherstellung der Betreuung und Behandlung von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen. In der Demenzberatungsstelle im Haus Leopold Spitzer (Hans-Sachs-Straße 22) erhalten Betroffene und deren Angehörige Beratung über das Krankheitsbild Demenz.

In Österreich leiden derzeit 110.000 Menschen an einer demenziellen Erkrankung. Laut Schätzungen der Österreichischen Alzheimer Gesellschaft wird die Zahl bis zum Jahr 2050 auf etwa 230.000 steigen, sich also mehr als verdoppeln.

In Wels leben rund 700 Menschen die an Demenz erkrankt sind. Die Auswertung der Demenzberatungsstelle ergab, dass im Jahr 2018 – 57 Klienten eine Beratung in Anspruch genommen haben. An 53 Personen wurden Testungen durchgeführt und 50 Personen nahmen das Training für Demenzerkrankungen in Anspruch. Es gibt 7 Gruppen, die von 6 Trainerinnen trainiert werden.

GR Augustine Hacker: „Eine Demenzerkrankung ist eine besondere Herausforderung für die Betroffenen und für ihr gesamtes Umfeld. Daher bin ich froh, dass Angebote geschaffen wurden, welche die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen verbessern.“

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