Einbruchsstatistik in Wels zeigt, Prävention ist wichtiger denn je!

Durchwühlte Schränke, offenstehende Fenster, Chaos und Verwüstung. Was sich nach einem schlechten Krimi anhört, ist für die Opfer von Einbrüchen leider oftmals Realität. Nach einem Einbruch bleibt die Angst.

Vor allem bei Einbrüchen in Privatwohnungen, aber auch bei Einbrüchen in Unternehmen, sind die psychischen Folgen der Tat oft verheerender als der materielle Schaden. Angststörungen, Schlafstörungen und oft wochenlange Krankschreibungen sind nur ein paar Folgen. Ein Blick in die Einbruchsstatistik in Wels zeigt, dass in letzten Jahren zahlreiche Einbrüche verübt wurden.

Die Zahlen in Wels zeigen aber auch, dass es in einigen Bereichen Rückgänge gegeben hat. „Diese Entwicklung ist erfreulich und zeigt, dass Präventionsmaßnahmen wichtiger denn je sind“, betont Andreas Weidinger. Gerade bei Wohnhäuser gab es in den letzten Jahren – auch Dank der ÖVP Initiative der Förderung von Alarmanlagen durch die Stadt Wels – einen starken Rückgang. „Viele Hausbesitzer rüsten ihre Häuser mit Alarmanlagen aus – diese schrecken nachweislich Einbrecher ab“, betont Andreas Weidinger.

„Einbrecher kommen nur in der Dunkelheit“ – diese Vermutung stimmt jedoch längst nicht mehr. Sehr viele Einbrüche passieren in der Dämmerung.

Daher richtet der Sicherheitssprecher und Spitzenkandidat Andreas Weidinger folgende Tipps an die Welser Bevölkerung:

  • Viel Licht, sowohl im Innen- als auch im Außenbereich, schreckt potenzielle
  • Einbrecher ab
  • Bei Verlassen des Hauses/der Wohnung in einem Zimmer das Licht eingeschaltet lassen. Bei längerer Abwesenheit Zeitschaltuhren verwenden.
  • Im Außenbereich Bewegungsmelder und helle Beleuchtung anbringen.
  • Lüften nur, wenn man zu Hause ist, denn ein gekipptes Fenster ist für einen Täter wie ein offenes Fenster.
  • Bei Gegensprechanlagen: Öffnen Sie nicht sofort jedem die Hauseingangstüre.
  • Verriegeln Sie immer sämtliche Fenster und Türen, selbst bei kurzer Abwesenheit
  • Ein Balkenriegelschloss an der Eingangstür oder eine Alarmanlage sichern sehr wirksam gegen potenzielle Einbrecher ab
  • Vermeiden Sie es, Ihren Schlüssel unter dem Fußabtreter oder in Blumentöpfen zu verstecken
  • Bewahren Sie nur wenig Bargeld zu Hause auf.
  • Nachbarschaftshilfe: Halten Sie regelmäßigen Kontakt zu Ihren Nachbarn. So wissen Sie, was in Ihrer Nachbarschaft vorgeht. Tauschen Sie auch Telefonnummern aus.
  • Leitern, Gartenmöbel und frei herumliegendes Werkzeug sind praktische Helfer für Diebe.

Das Wichtigste am Schluss: Bei verdächtigen Wahrnehmungen sofort die Polizei (Notruf 133) verständigen.

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