Forderung nach fünften Kriterium nicht nachvollziehbar

Die jüngsten Aussagen Bürgermeister Dr. Andreas Rabl, dass der prozentuelle Anteil der Ansteckungen aus dem Ausland als fünftes Kriterium für die Beurteilung der „Corona-Ampel“ aufgenommen werden soll ist für die ÖVP unverständlich.

„Es gibt keine gute und böse Ansteckung bzw. macht es keinerlei Unterschied wo sich ein Betroffener ansteckt,“ bringt es Fraktionsobmann Markus Wiesinger auf den Punkt. Wenn sich ein Welser Bürger am Attersee oder an der Adria ansteckt und zurück nach Wels kommt ist das Problem das Gleiche. Es besteht Ansteckungsgefahr für jede und jeden mit dem er in Kontakt ist.

Viel wichtiger wäre ein aktivere Unterstützung der Welser Bevölkerung mit zusätzlichen Covid-Test – auch auf Kosten der Stadt Wels. Nur ein negativer Befund bringt Sicherheit und Normalität für den Betroffenen und somit aber auch Sicherheit für die Welser Bevölkerung. Viele Infizierte können gar nicht nachvollziehen wo sie sich angesteckt haben. Daher ist die Forderung nach einer Differenzierung zwischen im Ausland und im Inneren infizierter Personen nicht nachvollziehbar und unverständlich.

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