Kaserne Wels - Schluss mit der Verunsicherung

Die jüngsten Aussagen von NR Petra Wimmer und Bürgermeister Dr. Andreas Rabl rund um eine Anfragebeantwortung werfen viele Fragen auf und lösen Verwunderung bei der ÖVP aus.

ÖVP Spitzenkandidat Andreas Weidinger: „Warum werden solche elementare Sicherheitsfragen in der Presse diskutiert und nicht im Sicherheitsbeirat. Die Stadt Wels hat einen Referenten für Sicherheit, der sich mit der Frage Blackout sicher schon einmal beschäftigt hat!“.

Das Militärkommando OÖ und MilKdt Bgdr. Mag. Dieter Muhr sieht in dem Diskussionsprozess zur Reform des Bundesheeres eine unausweichliche Notwendigkeit. Klar ist auch, dass der Kasernenstandort Wels nicht gefährdet ist. Das Bundesheer steht in einem Wandel. Eintrittswahrscheinlicher sind heute Angriffe eines systemischen Terrorismus etwa über die Cyber-Domäne, Angriffe auf die Glaubwürdigkeit und Integrität von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Medien, sowie Blackout und Katastrophenhilfe. Hier wird die Kaserne Wels aufgrund seiner Ausrichtung (Herreslogistikzentrum) aus Sicht der ÖVP Wels zukünftig eine zentrale Rolle spielen. Der OÖ Landtag hat sich einstimmig für die Kaserne Wels ausgesprochen. Die Befürchtungen der SPÖ und FPÖ sind unbegründt. In den nächsten 2 Jahren werden 2,5 Millionen nur in die Infrastruktur investiert, die bereits budgetiert sind. Mittel- und langfristig sind auch Mittel in der Höhe von 10 Millionen für die Sanierung der Gebäude vorgesehen bzw. budgetiert.

„Als Koalitionspartner sind wir über die mediale Verunsicherung verwundert. Wenn es Bedenken hinsichtlich der Sicherheit in Wels gibt erwarten wir uns ein Konzept welches gemeinsam erarbeitet wird. Ein Blackout Konzept, welches 25.000 l Treibstoff für 32.000 Haushalte vorsieht sollte überarbeitet werden“, betont Weidinger abschließend.

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