Nach Rotschaltung der Corona Ampel – VP Wels fordert Ombudsstelle

Die Stadt Wels wurde auf der Corona-Ampel auf Rot geschaltet. Dies bedeutet, dass Wels in der Risikoeinschätzung mit sehr hoch eingestuft wurde.

Diese Entscheidung bringt viele Fragen und Verunsicherung auf die es Antworten braucht.

„Viele Welserinnen und Welser aber auch Unternehmer schildern mir, dass sie keine Informationen vom Magistrat erhalten und Anrufe meistens in der Vermittlung enden. Hier braucht es eine Ombudsstelle für klare Antworten“, betont Andreas Weidinger.

Mit dem Covid-19-Maßnahmengesetz wurden viele Möglichkeiten auf Bezirks- und Landesebene geschaffen. Erste Anlaufstelle bei Fragen und Unklarheiten ist der Magistrat. Leider gibt es noch keine zentrale Anlaufstelle. Der Krisenstab verfügt über keine Telefonnummer odgl. und ratsuchende Welserinnen und Welser versuchen verzweifelt im Magistrat Antworten. Aus Sicht der ÖVP ist daher rasch eine Ombudsstelle bzw. Hotline einzurichten.

Stadtrat Peter Lehner: „Diese Hotline ist keine Gesundheitshotline wie 1450 sondern eine Anlaufstelle für konkrete Fragen. So erreichten mich in den letzten Stunden viele Anfragen von Müttern die wissen wollten, ob bei einer Roten Ampel die Welser Kindergärten geschlossen werden. Hier braucht es Antworten und eine zentrale Anlaufstelle“.

Auch wenn vieles vielleicht noch nicht ganz klar geregelt ist, bzw. oft Verordnungen nach Verkündigungen erlassen werden gibt es immer eine derzeitig gültige Regelung. Wichtig wird auch die Information auf der Homepage der Stadt Wels auf der die häufigsten Fragen beantwortet werden.

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