ÖVP Wels-Neustadt fordert bessere Anzeigensysteme für das Parkhaus am Bahnhof

Seit fast zwei Jahren ist das Parkhaus am Welser Bahnhof in Betrieb und wird, nach Anlaufschwierigkeiten, auch gut angenommen.

Während zu Corona-Zeiten natürlich genügend Plätze im Parkhaus verfügbar sind, war vor der Krise ein brennendes Thema bei den Pendlerinnen und Pendlern die hohe Anzahl an Falschparkern im Parkhaus. Da man davon ausgehen kann, dass dies nach Abschwächen der aktuellen Krise wieder so sein wird, müssen die Verantwortlichen hier Vorsorge tragen.

Gemeinderat Stefan Haböck, Obmann der ÖVP Wels-Neustadt, sieht als eines der Hauptprobleme das mangelnde Informations- und Leitsystem beim Parkhaus: „Die Pendler bekommen erst viel zu spät Möglichkeit zur Information über freie Plätze im Parkhaus. Da sind sie aber schon eingefahren. Im Stress den Zug zu erreichen, parken manche dann auf gesperrten Flächen.“

Das sei keine Entschuldigung für die Falschparker, die jeden vernünftig parkenden Nutzer des Parkhauses verständlicherweise ärgern. Aber es sei eine menschliche Reaktion in einer Stresssituation. Diese muss man mitdenken, um vorzubeugen. Überhaupt wäre ein Ansatz der Prävention besser als Strafen danach, wenn schon falsch geparkt wurde.

Tatsächlich ist die einzige Anzeige über die Anzahl der freien/besetzten Plätze direkt beim Einfahrtstor, weit nach der Schrankenanlage, angebracht. Diese sieht man aber erst, wenn man schon durch den Schranken eingefahren ist. Von Westen her kommend gibt es gar keine Informationsanzeige. Eine extra angebrachte Anzeigetafel außen bei der Straße ist seit Anbeginn inaktiv, teilweise sowieso von Bäumen verdeckt und damit völlig sinn- und nutzlos.

"Gerade jetzt im Herbst und in der nahenden Winterzeit, wenn es in der Früh beziehungsweise früh am Abend dunkel ist, ist die Einfahrt zum Parkhaus noch unübersichtlicher", betont Gemeinderat Andreas Weidinger, Verkehrssprecher der ÖVP Wels.

„Klare Information und bestmögliche Beschilderung bringen Erleichterung für die Benutzer des Parkhauses und reduzieren den Stress und Ärger. Problemlösung und Prävention sind besser als nur strafen“, zeigen sich Stefan Haböck sowie Andreas Weidinger überzeugt.

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