VP Wels: Migrantenvereine aktiv bei „contact tracing“ einbinden

Eine der wirksamsten Maßnahmen neben Abstand und Gesichtsmasken ist zweifelsohne das „contact-tracing“.

Die Nachvollziehbarkeit und somit Eingrenzung kann Clusterbildung verhindern. Stadtrat Peter Lehner: „Leider vermehren sich die Rückmeldungen in letzter Zeit, dass „contact-tracing“ bei den derzeit stark betroffenen Gruppen der Welser mit Migrationshintergrund extrem schwierig ist. Aus diesem Grund fordert die ÖVP Wels die Miteinbeziehung von Migrantenvereinen. Diese können sowohl bei der Bewusstseinsbildung als auch beim Nachvollziehen von Kontaktpersonen wertvolle Hilfe leisten.“

Oberstes Ziel muss sein, dass Infektionen rasch nachvollziehbar eingegrenzt werden können und somit weitere Ansteckungen vermieden werden können. Der Cluster in Freistadt hat gezeigt, dass es speziell in Gruppen mit Migrationshintergrund häufig Probleme beim „contact-tracing“ gibt.  Hier sieht die ÖVP Wels die Welser Migrationsvereine klar in der Pflicht.

„Oft scheitert es an Sprachproblemen oder Unwissenheit der betroffenen Personen. Die Welser Migrantenvereine sind gut vernetzt und nahe bei ihren Gruppen. Aus diesem Grund ist eine aktive Einbindung unerlässlich“, betont Stadtrat Peter Lehner.

Der Covid-19-Virus hat Wels fest im Griff. Allen muss bewusst sein, dass dies massive Auswirkungen auf die Bevölkerung und Wirtschaft hat. Daher ist es notwendig, jeden und jede Gruppe einzubinden, damit Wels rasch wieder weniger Infizierte aufweist.  

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